
Rohstoffe
So vielfältig wie die Anforderungen an unsere Garne sind, so breit ist die Palette an Rohstoffen, die wir für die Produktion einsetzen.
Übersicht
Wir verwenden beste Rohstoffe für optimale Garne
Qualität ist über unsere gesamte Wertschöpfungskette das wichtigste Kriterium. Schliesslich geht es um perfekte Garne, die Sie bei der Herstellung Ihrer Produkte bestmöglich unterstützen sollen. Dass dafür nicht nur die besten Rohstoffe zum Einsatz kommen, sondern auch eine grosse Vielfalt, versteht sich von selbst. Nur so können wir Garne produzieren, die nicht nur unseren Ansprüche genügen, sondern die vor allem Ihre Erwartungen übertreffen.
PAN – Acryl
PAN – Acryl
PAN, so das Rohstoffkürzel für Polyacrylnitril, wird durch Polymerisation von Vinylcyanid bzw. Acrylnitril gewonnen. Es wird nach dem Trocken- oder dem Nassspinnverfahren zu Fasern, Filamenten und Spinnkabeln verarbeitet. Polyacryl ist wie Polyester und Polyamid eine Kunstfaser auf Erdölbasis. Polyacrylfasern sind sehr bauschig und haben einen wollähnlichen Charakter. Das Material hält sehr gut die Wärme, knittert kaum, lässt sich gut einfärben, ist elastisch und weich. Polyacryl wird häufig Wolle beigemischt, um die guten Eigenschaften beider Fasern zu kombinieren.
AR – Aramid
AR – Aramid
Ist eine hitzebeständige Faser, die eine sehr hohe Festigkeit bei einem sehr geringen spezifischen Gewicht, hat. Aramidgarne sind sehr zugfest und zäh. Aufgrund der hervorragenden mechanischen und thermischen Eigenschaften – Aramide halten Temperaturen bis zu 370 Grad aus, ohne zu schmelzen oder zu verbrennen, sie veraschen nur – werden Aramidgarne bevorzugt in hochfunktioneller Schutzbekleidung für Feuerwehr, Polizei, Militär oder auch im Motorsport, in Rennanzügen, eingesetzt.
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CO – Baumwolle
CO – Baumwolle
Baumwolle ist eine Naturfaser, die rund um den Äquator hauptsächlich in Afrika, Usbekistan, China, USA, Peru, Brasilien und Indien angebaut wird. Die Rohfaser ist extrem reißfest. Baumwolle kann bis zu 65 % des Eigengewichts an Wasser aufnehmen. In der Bekleidungsindustrie ist Baumwolle immer noch weit verbreitet. Rund 75 % aller verwendeten Naturfasern sind heute Baumwolle. Auch in Heimtextilien wird Baumwollgarn gerne und häufig eingesetzt. Mit ein Grund ist, dass Baumwolle sehr hautfreundlich ist und ein geringes Allergiepotenzial aufweist.
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6C – Carbon
6C – Carbon
Carbon hat eine sehr hohe Steifigkeit und Festigkeit. Auf Grund dessen werden diese Fasern im technischen Bereich vor allem für Verbundwerkstoffe eingesetzt. Kohlenstofffasern haben einen Schmelzpunkt von 3650 °C. Carbonfasern sind darüber hinaus elektrisch sehr gut leitfähig.
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EL – Elastan
EL – Elastan
Elastane sind segmentierte Polyurethane, in denen sich abwechselnd Weichsegmente mit amorpher und Hartsegmente mit kristalliner Struktur befinden. Ihre wichtigste Funktion in modernen elastischen Textilien ist es, Flächengebilden eine definierte funktionelle und/oder komfortbetonte Elastizität zu verleihen. Diese Fasern können sehr stark gedehnt werden und kehren nach Entlastung wieder nahezu in ihre Ausgangsform zurück.
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LA – Gummi
LA – Gummi
Als Rohstoff für die Gummifäden dient Latex, der vom Hevea Baum (Kautschukbaum) gewonnen wird. Durch Extrusion wird aus dem Latex der für die weitere Verarbeitung nötige Ausgangsstoff. Die eigentliche Elastizität erhält Gummi durch Vulkanisation, also die Zugabe von Schwefel. Gummi ist also ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff, der sehr elastisch, und schwer entflammbar ist. Gummi ist sehr langzügig und damit hochelastisch. Einsatz findet Gummi in Heim- und technischen Textilien, sowie im orthopädischen Bereich in Bandagen und Kompressionsstrümpfen. Da viele Personen auf Latex allergisch reagieren wird zunehmend auf Elastane, als elastische Funktionsfaser, umgestellt.
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PA – Polyamid
PA – Polyamid
Polyamid hat seinen Siegeszug als Rohstoff für Garne seit dem Ende 1940er-Jahren von den USA aus begonnen – und zwar mit der Herstellung von Nylonstrümpfen. Polyamide sind Fasern, die aus in Kohlenstoffketten alternierend eingebauten Amidgruppen, bestehen. Das Material ist elastisch, formbeständig und reißfest. Die Fasern trocknen schnell und sind sehr leicht. Polyamidgarne werden heute vor allem in der Herstellung von Feinstrumpfhosen und -strümpfen, Miederwaren, Badebekleidung aber auch für Sportbekleidung eingesetzt. Neben ihrem Einsatz im textilen Bereich wird die Faser auch im technischen Bereich eingesetzt.
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PES – Polyester
PES – Polyester
Polyester entsteht durch Polykondensation aus Ethylglykol und besteht aus verschiedenen Monomeren, die dem Material je nach Zusammensetzung unterschiedliche Eigenschaften verleihen. Polyester ist sehr reißfest. Ein weiterer Vorteil von Polyester ist, dass es nur wenig Wasser aufnimmt und deshalb über eine gute Ableitungsfunktion verfügt. Polyester ist die weltweit, mengenmäßig bedeutendste Kunstfaser.
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PE – Polyethylen
PE – Polyethylen
Polyethylen hat eine niedrige Dichte und schwimmt auf Wasser. Das Wichtigste aber ist: Es nimmt auch wenig Wasser auf. Dadurch werden Feuchtigkeit und Schweiß nicht in das Gewebe aufgenommen, sondern abgeleitet. Außerdem ist Polyethylen hoch belastbar und hat einen geringen Verschleiß. Es ist gegen Säuren, Laugen und Chemikalien beständig, gleichzeitig aber für Gase wie Sauerstoff und Kohlendioxid sowie Aromastoffe durchlässig. Gewebe aus Polyethylen sind zugfest, leicht und doch stabil. Das Material wird auch im Bereich Schutzbekleidung häufig verarbeitet.
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PP – Polypropylen
PP – Polypropylen
Polypropylen nimmt praktisch kein Wasser auf. Dadurch werden Flüssigkeiten und Schweiß hervorragend weiter geleitet. Zusätzlich ist es beständig gegen fast alle Säuren, Laugen und organische Lösungsmittel. Es ist hautverträglich und geruchsneutral. Mit einem spezifischen Gewicht von 0,91 ist es leichter als Wasser und ist die leichteste Textilfaser überhaupt. All das prädestiniert PP für den Einsatz in Sport- und Outdoorbekleidung. Dabei wird die innere, hautanliegende Schicht aus Polypropylen eingesetzt, um die Feuchtigkeit von der Körperseite besser abtransportieren zu können. Die anderen, darüber liegenden Schichten zum Beispiel aus Wolle oder Baumwolle, sorgen dann dafür das der Körper warm gehalten wird nicht mehr so stark auskühlt. Auch für Heimtextilien und Teppiche wird Polypropylen verarbeitet.
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CV – Viskose
CV – Viskose
Viskose ist eine regenerative Zellulosefaser und ähnelt optisch der Baumwolle. Hergestellt wird Viskose aus Holzarten wie Buche, Fichte oder auch Eukalyptus. Reine Viskose ist problemlos kompostierbar. Das Garn verfügt über eine hohe Saugfähigkeit, wodurch sich Stoffe aus Viskose sehr leicht färben oder bedrucken lassen. Viskose wird oft in Mischung mit Baumwolle verarbeitet, was Bekleidung besonders samtig und weich macht, also den Tragekomfort erhöht.
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WO – Wolle
WO – Wolle
Wolle wird zum größten Teil von Schafen, aber auch von Ziegen, Kaninchen oder Kamelen gewonnen. Wolle enthält einen hohen Schwefelanteil und kann deshalb Wasserdampf in großer Menge aufnehmen, ohne schnell feucht zu werden. Wolle ist auch ein guter Isolationsstoff für das Halten von Körperwärme. Aber auch relative niedrige Schmutz- und Geruchsempfindlichkeit zeichnen Wolle aus. Und die Eigenschaft, dass Wolle nicht entflammt sondern nur verkohlt, ist für manche ebenfalls Einsatzzwecke von Bedeutung. In der Bekleidungsindustrie kommt hauptsächlich Schurwolle zum Einsatz.
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